RH2-WKA fertig!

200 Gäste bei der feierlichen Gesamteinweihung Nach etwa zweieinhalb Jahren intensiver Bauzeit wurde vier Tage vor der Bundestagswahl das Innovations- und Demonstrationsvorhaben RH2-Werder/Kessin/Altentreptow (RH2-WKA) in Mecklenburg-Vorpommern vollständig in Betrieb gesetzt. Damit ist der größte Windpark des Bundeslandes samt einer CO2-freien Energiespeicheranlage auf Wasserstoffbasis und einem 380kV-Umspannwerk fertiggestellt. Ein Termin mit Bedeutung über die Landesgrenzen von M-V hinaus.
Das Projekt unter der Führung des Planers WIND-projekt aus Börgerende beinhaltet gleich 28 WEA aus dem Hause ENERCON, darunter allein 15x E-126 mit 7,5 MW, die den Windpark mit insgesamt 140 MW zu einem der leistungsstärksten in Deutschland machen. Unter den etwa 200 Gästen, die die Veranstalter WIND-projekt, ENERCON und 50Hertz zusammen eingeladen hatten, waren daher auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Behörden und den Kommunen vor Ort.

Sekt


 

 

Stimmen

„Für eine vollständige Strombedarfsdeckung aus Erneuerbaren Energien müssen auch moderne Speichertechnologien entwickelt und zur Anwendung gebracht werden. Deshalb ist die Windkraft-Wasserstoffanlage in Grapzow ein wichtiges Projekt. Ich habe im Juli den 1. Spatenstich vorgenommen und hoffe sehr, dass dieses Projekt bald erfolgreich vollendet wird. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass die Energiewende in Deutschland gelingt!“

Erwin Sellering, Ministerpräsident des Landes Mecklenbug-Vorpommern

Stimmen

„Als Projektentwickler für Windenergieanlagen im On- und Offshore-Bereich sowie als Betreiber von entsprechenden Anlagen befassen wir uns seit vielen Jahren auch mit der Entwicklung nachhaltiger Energiespeicher. Sie sind für uns, neben der Erzeugung und Verteilung, die Grundlage einer zukünftigen Vollversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien. Wasserstoff besitzt hierbei aufgrund seiner Charakteristik und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten sehr viele Vorteile.“

Carlo Schmidt, Geschäftsführer der
WIND-projekt GmbH.

Stimmen

„Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ist im Aufwind. Das liegt nicht zuletzt an der zentralen Rolle, die dem Wasserstoff beim Speichern von volatiler Energie aus erneuerbaren Quellen zugewiesen wird. Wasserstoff wird künftig einer von mehreren emissionsfreien Kraftstoffen für Fahrzeuge sein, denn der schrittweise Umbau des Verkehrssektors hat bereits begonnen. Die Brennstoffzelle findet nicht nur in Kombination mit Wasserstoff im Verkehrsbereich Anwendung, sondern wird in den nächsten Jahren für die Energieversorgung von Gebäuden und kritischen Infrastrukturen, etwa in der Telekommunikation, auf den Markt kommen.“

Dr. Klaus Bonhoff,
Geschäftsführer des Programmkoordinators NOW-GmbH